Werkstoffdichte

Die Werkstoffdichte gibt an, welche Masse ein bestimmtes Volumen eines Werkstoffs hat; im Rechner wird sie in g/cm3 beziehungsweise kg/dm3 geführt.

Die Werkstoffdichte verbindet Volumen und Masse. Bei Halbzeugen ist sie die Größe, mit der aus Länge, Breite, Dicke oder Durchmesser das Gewicht eines Zuschnitts berechnet wird.

Im Werkstoffgewichtsrechner wird die Dichte in g/cm3 hinterlegt und intern in kg/m3 umgerechnet. S235JR steht zum Beispiel mit 7,85 g/cm3 im Datenbestand. Ein Kubikdezimeter dieses Stahls wiegt damit 7,85 kg.

Die Dichte ist kein Ersatz für eine Werkstoffspezifikation. “Aluminium” ist zu grob, weil EN AW-5754 und EN AW-6060 unterschiedliche Werte haben. Bei Gusswerkstoffen ist eine Spanne oft sinnvoller als ein Punktwert, weil Grafitanteil, Gefüge und Wandstärke die Dichte beeinflussen.

Für Fertigungsgewichte reicht die Rechnung in vielen Fällen als Plausibilitätskontrolle. Wenn Gewichte für Lastannahmen, Versandfreigaben oder Nachweise verbindlich sind, zählen Werkstoffzeugnis, Zeichnung und verwogenes Teil.

Quellen